Ulrike haut mal wieder auf den Putz...
...und schlägt dabei dem Fass den Boden aus: Auf SPON erklärt uns die gute Dame, "wie die Hamas Israel zum Frieden bomben will". Und sie meint es ernst!
So wird die Eskalation des Raketenterrors gegen israelische Städte zum palästinensischen "Befreiungsschlag" und zu einem "Akt der Verzweiflung". Denn, so Putz: "[D]ie Situation im Gaza-Streifen hatte sich in den vergangenen Wochen noch einmal verschlechtert. Seit Ägypten seine Grenze wieder geschlossen hat, und zwar fester denn zuvor, ist die andauernden Blockade Israels wieder akut zu spüren. Immer weniger Lebensmittel, Treibstoff und Medikamente erreichen den Gaza-Streifen."
Die Fähigkeit zur Unterscheidung von Ursache und Wirkung kriegt man auf der Henri-Nannen-Journalistenschule offenbar nicht vermittelt. Tatsache ist, dass die Blockade eine Reaktion auf den Raketenterror der Hamas darstellt und nicht umgekehrt. Aber weiter im Text:
"Der Angriff auf Aschkelon ist der Versuch, mit dem Spiel über die Bande einem Waffenstillstand mit den Israelis zu erreichen."
Die Islamofaschisten als Friedensstifter. Wie niedlich. Oder besser gesagt: Wie putzig. In Wahrheit hätte das Blutvergießen an dem Tag ein Ende, an dem die Hamas von sich aus die Angriffe einstellt und so die Militäraktionen Israels, die allein dem Schutz seiner Bürger dienen, überflüssig macht. Doch Ulrike Putz hat schon eine bessere Lösung ausgemacht:
"Seit Wochen gibt es Signale von der Hamas, sie sei bereit, Israel eine zehn, fünfzehn Jahre lange 'Hudna' anzubieten."
Dazu sollte man wissen, dass eine so genannte Hudna nach islamischem Recht für den Zeitraum zu gelten hat, in dem die muslimische Konfliktpartei ihrem Gegner unterlegen ist. Sprich: Sie dient dazu, Zeit zu schinden, um sich in Ruhe für den finalen Schlag gegen die Ungläubigen zu rüsten. So selbstmörderisch blöd, wie Frau Putz es gerne hätte, ist Israel zum Glück dann doch nicht!
Labels: Medienkritik, Nahostkonflikt

2 Comments:
Hier findet man auch einen interessanten Artikel über die keinesfalls putzige Ulrike: http://www.israel-network.de/node/660
stieffs_tochter
Fr.Putz ist ein bekannter Härtefall, sie meints nicht böse ist aber nicht gerade mit Verständigkeit gesegnet.
Allerdings können auch nur solche oder ähnlich aufgestellte "Berichterstatter" aus islamisch geprägten Krisengebieten berichten.
Erfolgt nämlich keine genehme "Berichterstattung" dann ist schnell die Rübe weg.
Ich kenne keine kritischen Journalisten in islamisch geprägten Krisenregionen, vermutlich sollte man in solche Gebiete keinen hinschicken, damit Gesinnungsjournalismus erspart bleibt, aber der Markt fordert halt diese Nasen.
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